Pressemitteilung

Offene Bücherschränke in Rosbach

Daten und Fakten

Bekanntlich haben Erfolge viele Väter – so ist es auch mit guten Ideen, die man gerne mal für sich reklamiert.
Ein Beispiel dafür sind die „Offenen Bücherschränke“ in Rosbach.

Hierzu einige Daten und Fakten:

  1. Magistrat und Verwaltung hatten dieses Thema seit Jahren im Blick, ohne allerdings zu einer Entscheidung zu kommen.
  2. Am 06. Juni 2019 wurde die Verwaltung vom Magistrat aufgefordert, einen Realisierungsvorschlag zu erarbeiten.
  3. Am 05. Oktober 2019 beschloss die Wählergemeinschaft „STIMME RosbachRodheim“, einen „offenen Bücherschrank“ in eigener Regie aufzustellen und zu verwalten. Dazu soll eine Telefonzelle angeschafft und entsprechend hergerichtet werden.
  4. Dieses Angebot, das mit keinerlei Kosten und Personalaufwand für die Stadt verbunden ist, wird der Verwaltung am 22. Oktober 2019 mit der Bitte unterbreitet, einen Standplatz im öffentlichen Raum zur Verfügung zu stellen.
  5. Am 13. November 2019 legt die Verwaltung einen Beschlussvorschlag vor, in dem auf das Angebot der STIMME als begrüßenswerte Initiative hingewiesen wird.
  6. Am 27. November 2019 wird der Sachverhalt im Magistrat behandelt und auch das Angebot der STIMME positiv beschieden. Daneben sollen nach Möglichkeit auch Regale in geeigneten Gebäuden aufgestellt werden
  7. Am 28. November 2019 geht ein Antrag für die Stadtverordnetenversammlung am 10. Dezember 2019 von Bündnis 90/Die Grünen“ bei der Verwaltung ein. Er ist vom 22. November 2019 datiert. In diesem heißt es lapidar, „Es sollen an geschützten Plätzen in allen Ortsteilen sogenannte „Offene Bücherschränke“ aufgestellt werden.“

Liest man die beiden in der WZ veröffentlichten Pressemitteilungen (28.11. und 19.12.) der „Grünen“ könnte man glauben, die Idee stamme von ihnen – mitnichten. Da hat doch jemand, versucht auf einen Zug aufzuspringen, der den Zielbahnhof schon längst erreicht hat.

Die STIMME hat bereits eine Telefonzelle geordert und wird sie im Frühjahr 2020 (früher wird sie von der Telekom nicht abgegeben) als öffentlichen Bücherschrank aufstellen – auf eigene Rechnung und Gefahr.